Phasenumwandlung
Komplexe Herausforderungen effizient und einfach meistern
Werkstoffoptimierungen in der stahlproduzierenden Industrie finden vor allem durch thermomechanische Behandlungsmethoden statt. MatILDa®s Kompetenz wird erweitert durch von der GMT entwickelte neuronale Netze, anhand derer sich auf Basis der chemischen Analyse und der Austenitisierungstemperatur Gefügeumwandlungen in Stahlwerkstoffen während der Abkühlung berechnen lassen. Die Anwendung neuronaler Netze erlaubt es, Prognosen zu Gefügeanteilen, zu Ferritkorngrößen und Perlitlamellenabständen, sowie zu mechanischen Produkteigenschaften abzugeben.
Zusätzlich bietet MatILDa® eine digitale Bibliothek standardisierter ZTU-Diagramme, mittels derer Gefügeanteile und Härten wiedergegeben werden können. Durch die offene Schnittstelle der Datenbank können Nutzer weitere digitalisierte ZTU-Diagramme importieren und Informationen hieraus für weitergehende Berechnungen mit FEM-Simulationssoftware verwenden.
Eine Besonderheit der MatILDa®: Zur detaillierten Betrachtung werden die Phasenbildungen ergänzend in Form von logarithmischen t85-Diagrammen dargestellt. Anhand vereinfachter Werteanpassungen lassen sich sehr schnell Veränderungen in den Phasen visualisieren.

Schnittstellen & Funktionalitäten

Komfortabler Datenaustausch über Standardschnittstellen, z. B. mit QForm UK, simufact und AutoForm

MatILDa

Die Materialdatenbank zur realitätsnahen Werkstoffsimulation