Forschung und Entwicklung
Forschung




Die GMT als innovativer Industriepartner für vielfältige Forschungsprojekte





Die GMT ist fortlaufend in industrienahen FuE-Projekten involviert. Ob als aktiver Forschungspartner oder in projektbegleitenden Ausschüssen: die GMT bringt ihr Fachwissen und ihre Kreativität gern ein. Wir sind immer interessiert an Forschungsvorhaben in Verbindung mit metallischen Werkstoffen, welche auf industrielle Bedürfnisse zugeschnitten sind, angefangen bei der Erwärmung über die Verarbeitung bis hin zur Qualitätskontrolle, im Bereich der Werkstoffentwicklung und -prüfung.
Mit der Beantragung und Bearbeitung von Forschungsprojekten sind wir bestens vertraut. Sprechen Sie uns gern an!

WI+R-Netzwerk: AdEle

WI+R – Digitale Reparaturfabrik Berlin-Brandenburg - Gestaltung des Strukturwandels durch Innovationen in Wartung, Instandhaltung und Reparatur – Cottbus. Wartung, Instandhaltung und Reparatur (WI+R) werden durch die Digitalisierung grundlegend verändert. Durch Zusammenarbeit von über 100 Akteuren und Gründung von Forschungsinstituten soll überregional breite Partizipation für digitale Lösungen geschaffen werden. Die GMT beteiligt sich im Projekt AdEle zum Thema additive Ersatzteilfertigung. Eine wesentliche Fragestellung beim Einsatz additiv gefertigter Ersatzteile ist die Abschätzung ihrer Lebensdauer und die Anpassung der Konstruktion auf die mit additiver Fertigung erzielbaren Eigenschaften. Dazu müssen exakte Kenntnisse zu den im Ergebnis der additiven Fertigung einstellbaren Materialeigenschaften am Erzeugnis erworben werden.
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ZIM-Projekt: RESI

Ressourcenschonende Erwärmung von Stabstahl durch intelligente Induktionsanlagen (RESI). Im Rahmen des anwendungsorientierten ZIM-geförderten F&E-Projekts entwickelt die GMT zusammen mit der GFaI und der BTU Cottbus-Senftenberg eine materialabhängige Anlagensteuerung für Induktionserwärmungsanlagen entwickelt. Dazu werden für verschiedene Werkstoffe während der induktiven Erwärmung Werkstoffdaten gesammelt und in der Werkstoffdatenbank MatILDa® verarbeitet. Darüber hinaus werden maschinelle Lernalgorithmen und Datenanalysen eingesetzt, um den zu verarbeitenden Werkstoff anhand seines Erwärmungsverhaltens zu erkennen und seine optimalen Wärmebehandlungsparameter ohne großes Trial-and-Error-Verfahren zu wählen. Das Ergebnis ist eine intelligente Steuerung, die die optimale Heizleistung in Abhängigkeit vom Werkstoff ermittelt und im Prozess regelt, sodass das Risiko für lokales Überhitzen minimal bleibt.
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ZIM-Projekt: ESPE

Entwicklung verkürzter Schmiedeprozessketten durch Einsatz thermomechanisch behandelten Vormaterials. Zusammen mit dem IFUM Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Universität Hannover wurden ein Werkstoffkonzept und eine angepasste Prozessroute entwickelt, welche die Herstellung von Massivumformteilen mit einem verbesserten Zähigkeits-/Festigkeitsverhältnis bei gleichzeitig verkürzter Prozesskette ermöglichen. Durch Kopplung der projektspezifischen thermomechanischen Behandlung des Vormaterials mit einem projektspezifischen Massivumformschritt lassen sich die im Ergebnis der TMB-Behandlung eingestellten ultrafeinen Realstrukturen und die Eigenschaftskombinationen auf die Massivumformteile übertragen. Auf die in konventionellen Prozessabläufen übliche separate Wärmebehandlung im Anschluss an den Schmiedeprozess kann verzichtet werden und somit wird die projektrelevante Prozesskette verkürzt.
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ZIM-Netzwerk: METALNET

METALNET Zunehmend wird von den Kunden des Netzwerkes eine geschlossene Leistungskette angefragt: von der konzeptionellen ingenieurtechnischen Studie über die Verfahrenssimulation, bis zur Konstruktion und fertigungstechnischen Realisierung eines Maschinen- oder Anlagenkonzeptes. Aus diesem Grunde wurde von insgesamt sieben beteiligten Unternehmen aus den Bereichen der Verfahrensentwicklung, Simulation, Automatisierungstechnik, der Bildverarbeitung und des Maschinenbaus 2002 das Netzwerk „METALNET“ gebildet. Über einen Zeitraum von 3 Jahren erfolgte eine Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA). Die Vorteile entstehen insbesondere dann, wenn individuelle Lösungen, ob bei der Optimierung eines Verfahrens oder bei der Entwicklung bzw. Modernisierung einer technischen Anlage, gefordert sind. Bis heute wirken die Aktivitäten des Netzwerkes in Form von anhaltenden Partnerschaften und fachlichem Austausch nach.
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Veröffentlichungen

2022
Anwenderorientierte Materialdatenbank MatILDa® für die FEM-Simulation in der Massivumformung. Aachener Stahlkolloquium ASK, 27.10.2022, Aachen.

MatILDa®: the intelligent data base for FEM simulation. SENAFOR, 07.10.2022, Porto Alegre, Brazil.

MatILDa®: the intelligent data base for FEM simulation. AIKW Conference, 06.10.2022, Dresden.

Performance leaps through intelligent technology solutions . Conference on Steels for Cars and Trucks SCT, 22.06.2022, Milano.

Performance leaps through intelligent technology solutions . XL. Colloquium on Metal Forming, 13.03.2022.

Intelligent plant and software solutions for long-products of tomorrow. MEFORM 17.02.2022, Freiberg.
2021
Performancesprünge durch intelligente Technologielösungen (Hüttentag 2021, Essen).

The Influence of Flow Curves on Simulated Force Calculations for Hot Forging (FORGE magazine 2021).

Einfluss von Fließkurven auf die Berechnung des Kraft- und Arbeitsbedarfs bei der Simulation von Warmumformprozessen. massivUMFORMUNG, 03/21; S. 24-29.
2020
Intensive forming of grade 5 titanium bars with increased performance for aerospace applications; 23rd International Conference on Material Forming (ESAFORM 2020).

High Performance Material Solutions. Steel Times International, digitale Ausgabe 02/20; S. 48-52.

Neue Wege für die Etablierung leistungsfähiger Werkstofflösungen: HDQT-Technologie eröffnet neue Eigenschaftskategorien für Stähle und hochfeste Materialien. stahl und eisen 01-02/20; S. 30-32.
2019
Thermomechanisch behandeltes Vormaterial für die Massivumformung. massivUMFORMUNG 09/19; S. 56-59.

Thermomechanically treated bars with increased performance. WIRE 03/19; S. 15-17.

Ultra-fine-grained thermo-mechanically treated XTP® bars with high toughness for cold forming and machining. La Metallurgia Italiana 10/19; S. 36-44.

New material property classes by integrating intensive forming into the thermomechanical treatment. Vortrag, NEMU Stuttgart.

Ultra-Fine-Grained Thermo-Mechanically treated XTP® Bars with high Toughness for Cold Forming and Machining. Vortrag, ECHT Bardolino.
2018
Thermomechanisch behandeltes Vormaterial für die Massivumformung. 6. VDI-Fachtagung, Warmmassivumformung 2018, Düsseldorf.
2017
Ultrafine-grained thermomechanically treated XTP steels. Vortrag, NEMU Stuttgart.
2016
Thermomechanische Behandlungsstrategien zur Herstellung ultrafeinkörniger Gefügestrukturen und optimierter Festigkeits-/Zähigkeitskombinationen. Vortrag beim VDI-Wissensforum.
2014
Das HDQT®-Verfahren: Gezielte Bauteileigenschaften durch thermomechanische Prozessführung. UKH.

Thermomechanical processing of Ti and Nb – alloyed stainless steels. La Metallurgia Italiana, Vol. 2, S. 51-55.
2013
Modelling the Hot Deformation Stress-Strain Curve of a Ni-Based Superalloy: Materials Science Forum (Volume 762), S. 753-756.

New Technological Concepts of Long Products based on HDQT–High Deformation Quenching and Tempering System. 9th International Rolling Conference 2013, Venice.
2012
Microstructure Simulation in Forging. Vortrag, First international Conference on Ingot Casting, Rolling and Forging, Aachen, Eurogress.

Innovations in Simulation of Microstructure Developments. Materials Science Forum (Volumes 706-709), S. 2170-2175.

Neuartiges Anlagenkonzept für die thermomechanische Behandlung von Stabstahl. HTM.
2011
Integration of Cross Rolling step into the Heat Treatment Processing of steel bars, in: European Conference on Heat Treatment 2011, Wels (Österreich), S. 131-135.

Simulation of Recrystallisation and Grain Size Evolution in Hot Metal Forming. Vortrag, AIP Conference Proceedings 1353.

Simulation of Thermo- Mechanical Treatment in Industrial Manufacturing Process. Vortrag, ICTP- International Conference on Technology of Plasticity, 25.-30.09.2011, Aachen.

Die Integration des Schrägwalzens in die thermomechanische Behandlung von Stabstahl. Der Kalibreur, Veröffentlichungen aus der Arbeitsgemeinschaft Internationaler Kalibreure.

Simulation des Umwandlungsverhaltens von Stählen. Vortrag, MEFORM 2011, Freiberg.

Integration of high deformation by cross Rolling into the thermo-mechanical treatment process. Vortrag, European Conference on Heat Treatment 2011 “Quality in Heat Treatment”, Wels (Österreich).

Simulation des Umwandlungsverhaltens niedriglegierter NiCrMo- Schmiedestähle- von der Datenanalyse zum Werkstoffmodell. Vortrag, Internationale Konferenz „Neuere Entwicklungen in der Massivumformung“, Stuttgart.
2010
Die Integration des Schrägwalzens in die thermomechanische Behandlung von Stabstahl. Vortrag, 80. Tagung der AIKW in Lincoln (Großbritannien).
2008
Application of Dynamic Simulation for Metallurgical Industry. Vortrag, XXVII. Verformungskundliches Kolloquium, Montanuniversität Leoben (Österreich).
2007
Modell zur Gefüge- und Eigenschaftsberechnung für online und offline Anwendungen. XXVI Verformungskundliches Kolloquium, Montanuniversität Leoben (Österreich).
2006
Online Monitoring of Microstructure processes and mechanical properties. St. Petersburg State Polytechnical University.
2004
Möglichkeiten und Grenzen empirischer Gefügemodelle beim Einsatz in der Simulation von Warmumformprozessen. Vortrag VDEh Arbeitskreis Grundlagen der Umformtechnik

Digitalisierung, Visualisierung und Archivierung von ZTU-Schaubildern und Gefügemengenberechnung. Vortrag 6. round table MSC, 10/2004.

Integrierte Gefügemodellierung bei der FEM-Simulation mit Hilfe der Werkstoffdatenbank 'MatILDa' Vortrag Tagung Kompetenzzentrum Neue Materialien, Bayreuth 11/2004.
2003
Simulation der Gefügeumwandlung bei einer Generatorwelle nach dem Abschrecken im Ölbad. Vortrag round table MSC, 10/2003.
2002
Werkstoffdatenbanken der GMT mbH. Vortrag 21. Verformungskundliches Kolloquium Montanuniversität Leoben, 03/2002.

Werkstoffmonitoringsystem. Vortrag erweiterter Schmiedeausschuss des VDEh mit schwedischen Schmiedeunternehmen, Stockholm Mai.
2001
Material-Monitoring-System für die Anwendung in der FEM-Simulation. Vortrag Internationale wissenschaftlich-technische Konferenz der TU St. Petersburg.